image

Partytheke



Wer zu Hause feiert, einen Partykeller besitzt oder auch gerne Mal im Wohnzimmer eine Party macht, der weiß dass die Partytheke im Zentrum jeder Feier steht. Schließlich ist sie der zentrale Anlaufpunkt, um sich mit Freunden zu unterhalten, gemütlich beisammenzusitzen und gleichzeitig ein leckeres, bestenfalls gekühltes Getränk zu genießen.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an fertigen Modellen im Handel zu kaufen. Mit ihnen spart ihr Arbeit, Zeit und Energie. Allerdings summieren sich die Kosten bei Sonderwünschen und die Maße entsprechen selten dem Grundriss oder euren Vorstellungen. Eine Alternative ist es, die Partytheke einfach selbst zusammenzubauen. Das ist eigentlich gar nicht so schwer. Dafür braucht ihr nicht einmal besonders große handwerkliche Kenntnisse. Tatsächlich gibt es viele Varianten, wo ihr einfach nur ein kleines bisschen Geschick benötigt. Wir wollen euch mit unseren hilfreichen Tipps zu einem stylishen Partytresen verhelfen, den ihr nicht nur ganz individuell gestalten, sondern an dem ihr eurem Dekorationstalent freien Lauf lassen könnt.

Individuelle Partytheke selber bauen

Einige Anhaltspunkte haben wir euch ja bereits gegeben. Die Pluspunkte einer gekauften Bar sind das Zeit- sowie das Geldersparnis. Besonders die Berufstätigen unter euch werden den Zeitfaktor in die Planung einkalkulieren.

Vielleicht habt ihr auch gefühlte zehn Daumen und seid euch deshalb sicher, dass ein gekauftes Modell besser ist, als wenn ihr euch an dem Unterfangen „Partytheken selbst gemacht“ versucht. Das ist absolut verständlich. Außerdem gibt es sehr schöne bereits fertige Bars wie zum Beispiel hier, die ihr euch nur frei Haus liefern lassen müsst.

Trotzdem liegen auch die Vorteile des Eigenbaus klar auf der Hand:

  1. Ihr könnt die Theke den vorgegebenen Maßen anpassen. Nicht jeder von euch hat einen Partykeller oder einen Garten und somit ausreichend Platz zur Verfügung. Manchmal müsst ihr versuchen, aus kleinen Räumlichkeiten das Maximale rauszuholen. In solchen Situationen sind selbstgebaute Möbel nach Maß finanziell um einiges erschwinglicher als wenn ihr sie kaufen würdet.
  2. Das Material ist eure Wahl! Ihr findet Holz altbacken und langweilig? Wie wäre es denn mit einer Partybar aus Glas oder Naturstein? Ihr könnt euch frei entscheiden, welche Form, Farbe oder Größe der Selbstbau haben und aus welchem Material er bestehen soll.
  3. Sobald es an spezielle Vorstellungen geht, habt ihr mit einem selbstgebauten Thekenmodell klar die Oberhand.

Im Endeffekt werdet ihr sicherlich am besten wissen, welche der beiden Varianten sich eher für euch lohnen werden. Wenn ihr allerdings ein individuelles Modell haben möchtet, sind selbstgebaute Partytheken immer die erste Wahl.

Mit der richtigen Vorbereitung Schritt für Schritt zur Partybar

Wer sich für den Eigenbau einer Partytheke entschieden hat, darf sich nicht vollkommen blauäugig in das Abenteuer stürzen. Es gibt ein paar Dinge, die ihr unbedingt vor dem Bau berücksichtigen solltet:

1. Platz ausmessen
Das mag euch banal erscheinen, ist jedoch ein wichtiger Faktor bei der Planung. Bevor ihr richtig loslegen könnt, müsst ihr unbedingt den verfügbaren Platz ausmessen.

Bei einer Theke für den Keller oder das Wohnzimmer ist sogar eine Zeichnung des Grundrisses notwendig.
So verhindert ihr nämlich böse Überraschungen, wenn ihr im Nachhinein feststellt, dass die Theke zu groß oder klein ist.

Tipp: Plant außerdem ausreichend Raum für Stühle oder eine Gartengarnitur mit ein. Die benötigen schließlich auch Platz.

2. Diese Materialien eignen sich für eine Partytheke

MaterialVorteileBesonderheit
HolzLeichte Verarbeitung
Wenig Vorkenntnisse
Stabil
Regelmäßige Pflege notwendig

Je nach Art des Holzes unterschiedliches Preisniveau

Muss geschliffen und lackiert werden
EinwegpalettenLeichtes Gewicht
Stabil
Gibt es in jedem Supermarkt
Leichte Verarbeitung
Sind sehr leicht zu beschaffen
Günstig
Kein hochwertiges oder edles Design
EuropalettenBelastbar
Langlebig
günstig
Mehrwegpaletten, daher oft nur beim Fachmann erhältlich
Kein hochwertiges oder edles Design
Stein (bspw. Sandstein)Massiv
stabil
Besonders für Outdoor-Bars geeignet
optisches Highlight
kaum Pflege notwendig
teurere Anschaffungskosten
Grundkenntnisse erforderlich
Zeit- und Arbeitsintensiv
GlasbausteineOptisches Highlight
Ein absoluter Eyecatcher
Lichtelemente kommen besonders gut zur Geltung
Für Drinnen und Draußen geeignet
Teurere Anschaffungskosten
Nicht überall erhältlich
Zeit- und arbeitsintensiv
Regelmäßige Reinigung notwendig
Handwerkliches Geschick erforderlich
BetonsteineMassiv
stabil
für Terrasse als auch Keller geeignet
Zeit- und arbeitsintensiv
Grundkenntnisse erforderlich


Tipp 1: Wollt ihr beispielsweise eine Partybar aus Betonstein bauen, dann empfehlen Experten, vorher den Fußboden rausreißen, um einen besseren Halt zu gewährleisten. Schlagt also vorher die Bodenfliesen ab oder entfernt den Holzboden. Denn im Nachhinein lassen sich Änderungen nur sehr schwer umsetzen.

Tipp 2: Wir haben ja bereits erwähnt, dass Holzmöbel ein gewisses Maß an Pflege benötigen. Besonders bei einer Outdoor-Theke ist es notwendig, das Holz in regelmäßigen Abständen abzuschleifen, neu zu lackieren und ab und an Holzpflege aufzutragen. Damit unterstützt ihr eine längere Lebensdauer. In diesem Möbellexikon findet ihr hilfreiche Informationen zu verschiedenen Holzarten sowie Hinweise zu der Pflege.

3. Sucht euch gegebenenfalls Hilfe

Im Zweifelsfall müsst ihr nicht alles alleine machen. Vielleicht habt ihr ja Freunde, Verwandte oder Bekannte, die sich auskennen und euch gegebenenfalls unterstützen können. Wir denken da besonders an Sachen wie Lichttechnik, Elektronik oder beim Bau einer Zapfanlage. Wenn ihr euch unsicher seid, dann sucht euch im Zweifelsfall einen Fachmann, der die Sachen anschließen und euch beraten kann. Es ist keine Schande, um Hilfe zu fragen.

Jetzt geht es ans Eingemachte

Wir haben ja bereits erwähnt, dass es im Großen und Ganzen gar nicht so schwer ist, eine passable Theke zum Party machen selber zubauen. Im Grunde reichen dafür ein paar Holzbretter, die ihr dekorativ zusammenschraubt oder ein einfacher Tisch. Wer allerdings etwas anspruchsvoller ist, bekommt hier von uns praktische Bauanleitungen für die perfekte Theke.

Was ihr für den Bau benötigt:


Anleitung 1: Partytheke aus Paletten
Paletten bieten den Vorteil, dass sie leicht und günstig zu beschaffen sind. Mit ihnen lässt sich innerhalb kurzer Zeit eine stabile sowie ansehnliche Partytheke zusammenbauen. Dafür benötigt ihr nur folgende Sachen:

  • Paletten
  • Holz-, Spann- oder Sperrholzplatte
  • Werkzeug (Stichsäge, Schleifgerät, Hammer, Akkubohrmaschine)
  • Flach- und Winkelverbinder
  • Diverse Schrauben

Schritt 1: Legt zunächst so viele Europaletten für das Grundgerüst nebeneinander, wie die Bar breit werden soll. Anschließend sägt ihr eine Palette in zwei Teile. Daraus entstehen später die Seitenteile.

Schritt 2: Schleift die Paletten ab und bestreicht sie mit speziellem Holzlack. Dadurch verleiht ihr dem Holz einerseits einen schönen Glanz, andererseits werden sie dadurch witterungsbeständiger.

Schritt 3: Nun müssen die Einzelteile nur noch verschraubt werden. Am besten bohrt ihr die Paletten vor. Dadurch minimiert ihr die Gefahr, dass sie euch beim Verschrauben platzen. Wenn eure Partytheke aus mehreren Paletten besteht, empfehlen wir, sie mit Flachverbindern aneinander zu befestigen. Für die Ecken nehmt ihr Winkelverbinder. Damit ist das Grundgerüst fertig.

Schritt 4: Selbstverständlich braucht eine anständige Bar noch einen Tresen. Dafür nehmt ihr eine Holz-, Spann- oder Sperrholzplatte. Alternativ tut es auch eine alte Tischplatte. Gegebenenfalls müsst ihr die nur auf die passenden Maße zurechtschneiden.

Schritt 5: Auch die Arbeitsplatte müsst ihr abschleifen und lackieren. Wir empfehlen diesmal einen wasserabweisenden Lack. Schließlich kommt es oft vor, dass jemand sein Getränk umschüttet.

Schritt 6: Nun verschraubt ihr die Platte auf eurem Gerüst. Fertig ist eine einfache, zweckdienliche Partybar aus Europaletten.

Tipp: Mit ein paar kleinen Brettern lässt sich die Innenseite schnell in ein Regal umwandeln. Dann habt ihr gleich zusätzliche Ablageflächen für Flaschen und Gläser. Für ein richtiges Highlight sorgt ihr mit Regalen aus alten Weinfässern. Und wenn es wirklich schnell gehen muss, könnt ihr eure Partytheke aus leeren Bierkästen zusammenbauen. Einfach übereinanderstapeln und ein Brett als Arbeitsplatte drauflegen – Fertig!

Anleitung 2: Partytheke aus Einbauschränken

Selbstverständlich ist auch eine Mischung aus Fertigprodukt und Eigenbau möglich. Einbauschränke sind dann das Stichwort. Die könnt ihr entweder neu kaufen oder alte Möbelstücke eurer Eltern oder Großeltern verwenden.

Tipp: Werft am besten einen Blick in euren Keller oder besucht einen Flohmarkt. Dort können Sucher oftmals wirklich schöne Stücke erwerben.

Bei dieser Methode müsst ihr nur darauf achten, dass sich zwischen den Schränken keine Lücken befinden. Um das zu verhindern, leimt ihr die Möbelstücke einfach zusammen. Dann besorgt ihr euch eine Arbeitsplatte, die ihr auf den Einbauschränken entweder mit Leim oder Schrauben befestigt. Dafür eignet sich eine normale Spanplatte, die sind nicht teuer und in jedem Baumarkt erhältlich.

Der Vorteil bei dieser Partytheke ist, dass ihr keine Zwischenböden benötigt und euch auch nicht mit einem Gestell abmühen müsst. Das ist neben der Variante mit Europaletten die einfachste Möglichkeit, um schnell und günstig eine Partytheke zu bauen. Außerdem ist der Bau nicht schwer und daher auch für Anfänger sehr gut geeignet.

Tipp: Eine Partytheke benötigt eine Rückwand. Dies kann ein Regal sein, um die Flaschen oder Gläser zu lagern. Ein absoluter Eyecatcher ist jedoch eine verspiegelte Rückwand.

Anleitung 3: Die Partytheke im Wasser

Ihr wollt eine Poolparty schmeißen, aber es mangelt euch an einer Theke? Heutzutage ist es kein Problem mehr, eine Bar mit in den Pool zu nehmen. In ausgewählten Fachgeschäften gibt es nämlich mittlerweile absolut stylishe Wasser-Bars zum Aufblasen. Was ihr dafür benötigt? Nur ein bisschen Geld, ein Online-Konto und ausreichend Luft, um das Modell aufzublasen. Fertig ist die schwimmende Partybar! Außerdem gibt es meistens sehr gutes Zubehör: eine Halterung für die Becher und eine Ablage für die Flaschen. Diese Variante der Partytheke wollten wir euch natürlich nicht vorenthalten.

Noch einen Tipp am Rande

Es gibt auch mobile Bartheken, die ihr selber bauen könnt. Das könnte für diejenigen interessant sein, die wenig Platz haben oder keine feste Bar möchten. Eine schöne Erklärung sowie Anleitung findet ihr hier bei Youtube. Diese Modelle haben den Vorteil, dass ihr sie einfach bei Bedarf auf- und wieder abbauen könnt und sie im zusammengeklappten Zustand wenig Platz wegnehmen. Sie lassen sich demnach super in der Garage oder im Keller verstauen.

Dieses Zubehör brauchst du für deine Party Hausbar


Selbstverständlich besteht deine Partybar nicht nur aus einer Theke. Denn was ist eine Party ohne das richtige Equipment? Daher benötigt ihr ausreichend Stauraum für Gläser und Flaschen. Die kannst du entweder auf die integrierten Regalböden stellen oder in die Regale hinter der Bar. Platz finden müssen außerdem:

  • Shaker
  • Strohhalme
  • Mixgläser
  • Flaschenöffner

Wer ein bisschen mehr Geld investieren will, kann auch eine Zapfanlage in das selbstgebaute Konstrukt integrieren. Praktisch ist außerdem ein kleiner Kühlschrank, um Eiswürfel vorzubereiten und gekühlte Getränke anzubieten. Selbstverständlich gehören auch optisch passende Barhocker zu einer Partytheke dazu. Tiefhängende Lampenschirme sorgen zusätzlich für ein gemütliches Ambiente.

Tipp: Mit Lichterketten oder integrierten LED-Lampen

Die Hausbar für die Party richtig dekorieren

Gerade bei Motto-Partys ist die Dekoration Pflicht und mehr oder weniger aufwendig, je nach Motto. Im Grunde sollte die komplette Location einen Motto-typischen Anstrich bekommen und mit Ihr natürlich auch die Partybar.Wir haben euch hier ein paar Dekotipps zusammengestellt um den Partytresen richtig schick werden zu lassen.

Um eure Partytheke zu pimpen, könnt ihr beispielsweise die Vorderfront mit Bambus verkleiden. Den gibt es eigentlich fast überall zu einem erschwinglichen Preis. Diese Variante eignet sich besonders gut für eine Hawaii-Fete. Wer es lieber etwas verspielter oder romantischer will, kann mit verschiedenen Blumenarrangements einen sommerlichen Touch in die Party bringen. In unserem Artikel „Party Deko Hawaii“ haben wir euch ja ausführlich beschrieben, was ihr alles benötigt.

Mit Lichterketten oder integrierten LED-Lampen erschafft ihr einen richtigen Eyecatcher – vor allem in Kellerräumen oder im Garten nach Sonnenuntergang. Ein paar alte Weinregale als Deko-Elemente sorgen nicht nur für weiteren Stauraum, sie sehen auch verdammt gut aus. Weitere Informationen hierzu findet ihr bei uns unter Partybeleuchtung.

Viele Dekorationsideen könnt ihr außerdem blitzschnell selber machen. Wie wäre es denn beispielsweise mit Kerzen aus Glasflaschen? Dafür müsst ihr nur alte Flaschen, die bei der letzten Party übrig geblieben sind, säubern und anschließend mit langen Kerzen befüllen. Die machen auf jeder Feier etwas her und sorgen für mehr Gemütlichkeit.

Euch sind jedenfalls keinerlei Grenzen gesetzt. Was immer ihr schön findet, gehört als Dekoration auf eure Partytheke.