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Hippie Party



Die Hippiezeit gehört in die 70er Jahre, in der Männer und Frauen in alternativer Kleidung und betont lässig auftraten. Es war die Zeit der Befreiung von den gesellschaftlichen Normen der Mittelklasse. Die Jugend wollte sich selbst verwirklichen und propagierte einen menschlichen Umgang miteinander.

Dieses Gefühl der Freiheit und Unbeschwertheit wird heutzutage gerne in Form einer Hippie Mottoparty konserviert. Es werden alte Geschichten erzählt, das „Look & Feel“ dieser Zeit gelebt und mit passender 70er Partymusik eine chillige Feier veranstaltet.

Eine wirkliche Original Hippeparty kann man mittlerweile wohl nur noch auf Ibiza erleben, denn hier leben noch echte Hippie-Urgesteine, die nach wie vor ihre Lebenseinstellung beibehalten haben. Wenn Ihr einen Partyurlaub auf Ibiza plant, solltet ihr euch dieses Highlight auf jeden Fall nicht entgehen lassen. Wer keinen Bezug zu den 70ern hat, wird wahrscheinlich auf so einer Themenfeier weniger Spaß haben bzw. sie nur als ganz normale Fete empfinden. Wer allerdings selbst ein Hippie war oder sich ein wenig mit dieser Zeit auseinandergesetzt hat, wird nicht nur den „Spirit“ gerne spüren sondern auch die Musik lieben. Echte Hippie Revivals können richtig Spaß machen und wer weiß, vielleicht wird ein 70er Jahre Muffel nach so einer Feierlichkeit zu einem echten Fan.

    Die besten Locations für eine Hippie Party sind:
  • Garten
  • Gartenlaube
  • Strand / Seeabschnitt
  • Partykeller
  • Strandbar

Hippie Party Kleidung und Outfit – Was anziehen?


Hippie-PartygaesteIm Grunde muss man eine Hippe-Feier gar nicht als Kostümparty ausrufen oder die Einladungen so gestalten. Wer auf eine solche Mottoparty geht, der weiß, dass man hier in typischer 70er Jahre Kluft aufschlagen sollte. Somit heißt es entweder die vermotteten Klamotten vom Dachboden holen, oder gezielt einkaufen.

Tipp: Im Second Hand Läden findet man mitunter das eine oder andere schicke Teil für das Flower-Power Outfit.


Um die Mode dieser Ära nachzuahmen, ist es wichtig, dass die Kleidung weite, fließende Formen besitzt. Als Frau sind ist man beispielsweise mit geblümten Kleidern und Röcken, die kurz oder lang bzw. gestuft sein können, grundsätzlich richtig angezogen. Zu den Röcken sind eng anliegende T-shirts oder transparente Blusen gut geeignet, die bunte Blumenmuster tragen und einen gewissen Grad an Fröhlichkeit rüberbringt. Neben den Blumenmustern kann auch Kleidung mit anderen großen bunten Mustern anziehen.

Die Farben sollten eher grell, schrill und fröhlich sein. Als mögliche Oberteile können auch Batikhemden, indische Tuniken oder Blusen mit Trompetenärmeln getragen werden. Als Vorlage waren peruanische oder mexikanische Muster bevorzugt.

Männer und Frauen trugen außerdem am Bein ausgestellte, sogenannte Schlaghosen, die auch zusätzlich Stickereien mit Sternen oder Blusen aufweisen konnten.

Als Mann kombiniert man hiermit ein blusenartig geschnittenes Hemd, das auch Rüschen haben darf. Als Schuhe ist man mit Plateauabsätzen gut bedient.

Als Accessoires können die Damen lange Ketten mit Peacezeichen-Anhänger, Muschelketten oder Silbergürtel mit großen Schnallen getragen. Schlapphüte oder Blumen in den Haaren komplettieren einen Hippie-ähnlichen Kopfschmuck. Beide Geschlechter hatten vorzugsweise lange Haare und hatten Stirnbänder oder auch Sonnenbrillen mit großen Gläsern. Letzteres sollte kein Problem darstellen, denn es gibt ganz tolle und witzige Flower-Power Herzbrillen, mit denen man sonst wohl nie rausgehen würde oder höchstens auf einer Atzenparty nicht auffällt. Wer keine langen Haare hat, kann sich eine Rasta-Perücke oder ähnliches besorgen und diese zur Komplettierung des Hippe-Outfits nutzen.

Dekoration einer Hippieparty für perfekte Stimmung


Die Ausstattung des Raumes, in dem gefeiert wird, nähert sich den Mustern der damaligen Mode an. Bunt, fröhlich und chillig soll es sein, weswegen eine Grundausstattung mit Loungemöbeln, Sitzkissen, Sitz- und Lümmelecken da sein sollte.

Idealerweise verwendet Ihr zur Deko Blumenmuster als Girlanden und viele bunte Luftballons, denn sie gehören zu den bevorzugten Dekorationen und zur Verspieltheit der 70er Jahre.

Die Wände können mit Bildern aus der Zeit der amerikanischen Pop-Art ergänzt werden. Auch ein Porträt des legendären Bob Marley darf auf einer solchen Fete wohl kaum fehlen. Das können die Bilder von Andy Warhol oder anderer Künstler sein. Zusätzlich könnt Ihr ein paar bunte Decken oder Laken an die Wände hängen.

Auch Schallplatten der damaligen Stars sollten als Dekoration an den Wänden dienen und sind authentisch. Was die Lichtquellen angeht , sollte der Raum am besten in ein farbiges Licht getaucht werden, welches nicht zu grell ist. Hier kommen beispielsweise Lavalampen, Kristallsteine mit Licht oder farbige und gedimmte Glühlampen zum Einsatz.

Als typischen Duft der Zeit verwende Ihr zusätzlich Räucherstäbchen, um die Atmosphäre abzurunden.

Die Bar und ein etwaiges DJ-Pult können mit Bambus oder Schilf verziert werden und so ein typisches Strand/Ibizafeeling verströmen.

Ganz nach dem „Flower Power“ Motto solltet Ihr mit Blumen auch nicht sparen. Platziert ganze Sträusse auf Tischen und Vitrinen und legt getrocknete Blumen gezielt auf Loungetische und an die Bar.

Musik auf Hippiepartys

Eine Hippieparty wird nie als diese wahrgenommen, wenn nicht die passende Musik gespielt wird. Lasst euch bei der Organisation daher ausreichend Zeit für diesen Punkt und besorgt euch reichlich 70er Hits von den Stones, Bob Marley, Jimi Hendrix, Abba und co. Der Lautstärkepegel ist tendenziell niedriger als auf anderen Feiern, da hier das Chillen und das Miteinander im Vordergrund steht. Wenn dann doch viel getanzt wird, kann etwas lauter gespielt werden. Der Grundtenor sollte aber auf Hintergrundmusik liegen.

Wenn Ihr einen Partygast habt, der Gitarre spielen kann, so sorgt dafür, dass dieser auch eine Gitarre bekommt. Ein paar richtig nette Gesangseinlagen passen auf einer Flower-Power-Party wie die Faust aufs Auge.

Generell kann es auch von Vorteil sein, wenn Ihr das eine oder andere typische Instrument der Hippies einfach da habt. Der eine oder andere Gast wird sicher eine Einlage durchführen. Ein paar Trommeln, Bongos, ein Digeridoo und Gitarren sowie eine Ukulele oder Mundharmonikas sind immer gerne gesehen.

Essen und Trinken Servieren – Hippie Partygäste wollen essen

Das Essen wird am besten im Stehen serviert. In den 70ern gab es oft Kartoffel- oder Nudelsalate mit kleinen Gurken, Tomaten, Paprika und Mayonnaise, die leicht nachgeahmt werden können. Dazu serviert man am besten Minifrikadellen. Aber auch Spargel in Schinkenröllchen sind passend und leicht zuzubereiten.

Während dem Woodstock Event waren auch Kekse häufig vorzufinden, daher sollte man sich im Vorfeld mit einigen Backzutaten auseinandersetzen und ein paar Hippie-Kekse backen.

Der Käseigel, das heißt aufgespießte Käsewürfel mit Silberzwiebeln oder Ananas, die in Form eines Igels gesteckt wurden, sind außerdem hoch im Kurs gewesen.

Eine weitere Idee sind halbe Eier mit Mayonnaise oder auch Anchovis als Dekoration waren oft zu finden. Durchsucht auch unseren Beitrag zu Fingerfood und Partysnacks und holt euch die besten Rezepte für eure Fete. Alles kann schnell nachgearbeitet werden und gibt der Hippie-Feier seine besondere Würze.

Als Süßigkeiten gab es oft Buttercremetorte oder auch Frankfurter Kranz bzw. Wackelpudding. Auch kleine Häppchen von Pumpernickel oder Kräckern mit Frischkäse wurden gerne gegessen. Grund genug also, das Hippie-Buffet an diesen Speisen zu orientieren.

Merke: Grundsätzlich so wenig Fleisch wie möglich, dies war auch ein Merkmal dieser Zeit.

In puncto Getränk bietet Ihr am besten eine Bowle mit Erdbeeren an. Ansonsten gibt es Coca Cola, Fanta, Sprite, Bier oder Wein zu trinken. Zwischendurch kann auch schonmal ein Apfelkorn, Eierlikör oder auch Jägermeister angeboten werden.

Der berühmte Cuba Libre darf ebenso wenig fehlen wie Sangria, also sorgt in jedem Fall für reichlich Abwechslung an der Bar.